Yoga


DEZEMBER

der Monat der Stille und inneren Einkehr

 

Der Dezember ist der erste Wintermonat und war nach dem römischen Kalender der 10. Monat und verdankt auch hier seinen Namen dem lateinischen Name für zehn („decem“).

 

Wir befinden uns in der dunkelsten Jahreszeit. Die Natur hat sich komplett zurückgezogen. Die Tage werden immer kürzer. Dieses Naturgeschehen lädt uns ebenfalls ein, uns noch mehr nach innen zu wenden, zu unserem eigentlichen Sein, durch die Dunkelheit zu gehen um unser inneres Licht, unser Sein, zu erkennen. Alles ist in uns die Fülle, die Liebe und ein tiefe Stille.
Dieser innerer Prozess wird uns auch im außen gespiegelt.
Die Adventszeit ist die Vorbereitung auf die Geburt Christi – dem Licht der Welt. Advent = lateinisch adventus = Ankunft.
Der Adventskranz verkörpert im christlichen Glauben das zunehmende Licht in Form der 4 Kerzen.

 

Im Jahreskreis bereiten wir uns ebenfalls auf das Licht vor, mit dem Julfest vor, der Wintersonnenwende. Die längste Nacht und der kürzeste Tag. Der altdeutsche Name des Dezember lautet dementsprechend Julmond.


Julfest – Wintersonnenwende
Symbolik: Das Samenkorn erwacht und sehnt sich nach dem Licht. Unser Weihnachten mit vielen Kerzenlichtern und immergrünen Gehölzen ist natürlich das christianisierte Julfest. Beim Julfest wird die Geburt der wiederkehrenden Sonne gefeiert. Aus der dunkelsten Nacht des Jahres wird das Licht geboren.
Zu Ehren der Sonne verräucherte man weihende Harze und Kräuter mit der Sonnensignatur. Außerdem wurde der Jahreszeitenkranz (später: Adventskranz) mit je einer Kerze pro Jahreszeit und dem Symbol des nie endenden Jahreszyklus gebunden.
Die Menschen gingen davon aus, dass sich die Vegetationsgottheit über den Winter in die immergrünen Zweige der Tannen und Fichten zurückgezogen hatten. Diese holte man sich nun zusammen mit den Gehölzen ins Haus und erweckte sie mit dem Feuer der Kerzen zum Leben.

 

Fragen zum Julfest:
Was will von mir geboren werden, was will ans Licht?
Welches Talent will von mir gelebt werden?


Die Raunächte – eine alte Tradition, um neue Wege zu beschreiten Die Raunächte sind im europäischen Raum die Zeit von 12 Nächten, die im Volksmund auch „die Zeit zwischen den Jahren“ bezeichnet wird.
Die Raunächte sind eine Zeit der Besinnung, des Orakelns, der Reinigung undPlanung für Neues.

 

Es gibt unterschiedliche Auffassung über den Beginn und das Ende dieser Zeit.
Die alte germanische Auffassung geht davon aus, dass „die Zeit außerhalb der Zeit“ nach der Nacht der Wintersonnenwende beginnt.
Heutzutage beginnt man meinst am 25.12. eindeutig auf christliche Brauchtümer zurückzuführen, welche die Nächte erst nach dem „heiligen Abend“ beginnen und zum ebenfalls christlichen Dreikönig enden lässt.


Um mit klaren Gedanken in die Raunächte einzutauchen, wird das Zuhause energetisch gereinigt.
Jeder der 12 Raunächte wird in Verbindung mit einem der 12 Monate des Jahres gebracht. So bietet jeder Abend die Möglichkeit, auf Basis der Themen des jeweiligen Monats, Wünsche, besondere Ziele für diesen Lebensbereich zu formulieren, zu visualisieren und dadurch dem jeweiligen Vorhaben einen magischen Schub zu geben.


Räucherplfanzen:
Alantwurzel, Beifuß, Fichten oder Tannenharz, Johanniskraut, Mariengras, Rosenblätter, Weihrauch und Zimt


NOVEMBER

der Monat des Loslassens

 

November ist der letzte Herbstmonat und verdankt seinen Namen der Zahl 9 (lat. Novem), da er nach dem römischen Kalender der 9. Monat war.
Der November ist mit der Energie des Loslassens und des Abschieds eingefärbt. Loslassen bedeutet Raum zu schaffen für das, was lange nicht gesehen werden wollte. Es ist eine große Zeit der Transformation, damit Neues entstehen kann. Alte Angewohnheiten zu verabschieden und auch Ballast abzuwerfen, fällt im November leichter.


Deshalb ist es gerade in dieser Zeit so wichtig, auf sich acht zu geben, sich zu Hause eine heimelige Umgebung zu schaffen, in der man sich geborgen und beschützt fühlt, damit immer ein Ausgleich da ist. Tee, Kaffee, Kerzenlicht, armonatische Räucherstäbchen – gemütliche Stunden zu Hause alleine oder mit Freunden und Familie, damit Lebensfreude und Geselligkeit
genauso Einzug in dieser Zeit finden.


Ein großes Fest im Jahreskreis findet am 31. Oktober/01. November statt Allerseelen – Samhain
Symbolik: die Ähre ist abgestorben, das Samenkorn fällt auf die Erde und schläft.
Das irische Wort „Samhain“ bedeutet das „Ende des Sommers“ und bezieht sich auf den 1. November, der nach dem keltischen Kalender der Tag des Winteranfangs ist. Den Herbst kannten die Kelten den Überlieferungen zu folge nicht. Der neue Zyklus beginnt. Er beginnt mit dem Sterben, denn nur durch Loslassen kann Neues entstehen.


Sinnig ist es Samhain zum November -Neumond zu feiern, in der Zeit, wenn die Natur fast den Atem anhält, die Stille schwer über dem Land liegt und sich alles nach innen richtet. In diesem stillen, lauschenden Fest spüren wir den Ruf der Ahnen und dürfen sich auch die tiefen Themen in uns zeigen, um gesehen zu werden, um die festgehaltenen Energien – Gedanken, Empfindungen, endlich loszulassen, ins Fließen zu bringen. Wir besinnen uns auf die tief gehende Bedeutung von Tod und Wiedergeburt. Es ist eine Reise, ein Abenteuer der Nacht,
um dann zum Julfest (Wintersonnenwende) neu geboren zu werden.
Allerseelen ist das große Ahnenfest, ein Fest der Durchgänge, der Läuterung und des Orakelns.

 

Auch heute noch ist es sinnvoll, sich mit seinen Ahnen und seiner Herkunft auseinanderzusetzen, damit wir unsere Wurzeln kennen und aus ihnen Kraft schöpfen können. Für alle Menschen ist es wichtig, Frieden mit ihrer Vergangenheit und Herkunft zu schließen. Der November-Neumond bietet hierfür den idealen Zeitpunkt.


Fragen zu Samhain:
– Was brauche ich nicht mehr und kann es jetzt loslassen?
– Was will in mir sterben, um Platz für Neues zu schaffen?
– Welche meiner ahnen unterstützen mich?
– Mit welchen Ahnen ist noch eine Aussprache nötig?


Unterstützende Düfte
Weihrauch


OKTOBER

der Monat der (Neu)ordnung

 

Der 10. Monat im gregorianischen Kalender war der 8. Monat im römischen Kalender und verdankt deshalb seinen Namen der Zahl 8 (lat. „okto“).

Ein anderer urdeutsche Name ist „Weinmonat“. Dieser Name soll bereits durch Karl den Großen eingeführt worden sein und weist auf den Beginn der Weinlese und Weinverarbeitung hin.
Ein altrömisches Weinfest, die Meditrinalia, wurde am 11. Oktober gefeiert. An diesem Tag wurde der neue Most erstmals gekostet. Der Name wurde von mederi (heilen) abgeleitet, da man den neuen Most mit eingekochtem Most des Vorjahres vermischte und dem so gemischten und durch Opfergaben gesegneten Wein besonders gesundheitsfördernde Wirkung zuschrieb.

Mit der Tag-und-Nacht-Gleiche ist gleichzeitig auch der Herbst eingeleitet worden. Am Anfang des Herbstes ist die Stimmung noch leicht sommerlich und freundlich. Die Natur zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite. Das bunte Herbstlaub lässt die Vergänglichkeit noch vergessen, die im nächsten Monat offensichtlich wird.

Es ist die Zeit, wo wir vermehrt nach innen kehren und unser spirituelles Potential voll zulassen können. Es ist wichtig verstärkt in die Intuition zu gehen. Wir sind aufgefordert Illusionen aufzudecken und loszulassen und zu erkennen, wo wir stehen und welchen Weg wir weiter gehen möchten.
Die Energie im Oktober lädt uns zum Innehalten ein und Gedenken. Rituale die mit den Ahnen, dem Tod oder der Transformation zu tun haben, werden vom Vollmond im Oktober begünstigt.

Ein großes Fest im Jahreskreis findet am 31. Oktober statt
Allerseelen – Samhain
Symbolik: die Ähre ist abgestorben, das Samenkorn fällt auf die Erde und schläft

Genauere Beschreibung findet im November statt, da das Thema von Samhain mehr mit dem Monat November verbunden ist.

Unterstützende Düfte
Adlerholz, Osmanthus, Schafgarbe


SEPTEMBER
der Monat des Übergangs


Der September verdankt seinen Namen der Zahl 7 (lat. Septem). Im römischen Kalender war er der 7. Monat.


Der Sommer geht zu Ende, die Übergangsjahreszeit Herbst beginnt. Die Sonne scheint noch golden, aber ihre Lichtkraft wird allmählich schwächer. Es wird immer früher dunkel und die ersten Blätter verfärben sich. Es sind die Zeichen für uns sich langsam auf die dunklere Jahreszeit vorzubereiten.


Die Ernte ist eingebracht. Welche Früchte konntest du ernten? Was konnte odervkann abgeschlossen werden? Was darf bleiben? Was soll noch geklärt werden?

Es ist noch Zeit um nachzubessern um am Ende des Jahres mit sich selbst und den persönlichen Erträgen in Frieden zu sein.


Eines der 4. Sonnenfeste des Jahreskreis wird zwischen dem 20. und 23. September gefeiert: Erntedank – die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Dies ist ein Fest der Freude,um für die inneren und äußeren Gaben zu danken. Früher wurden Kronen aus Kornähren geflochten und Ornamente aus Früchten gelegt, die mit weihenden Harzen und Kräutern gesegnet wurden. In einer Prozession, in der geräuchert, gebeten und gesunden wurde, gingen die Menschen ein letztes Mal um das abgeerntete Feld. Mit Rauchopfern wurde auch hier noch einmal den Erd- und Himmelskräften für die heimgebrachte Ernte gedankt.
Erntedank ist ein Fest des Teilens und Mitteilens. Die letzten Ähren des Feldes blieben stehen um u.a. den Wildtieren Nahrung zu überlassen.


Was sind deine Gaben, die du teilen und verschenken kannst? Wo ist deine Fülle? Eine Fülle, die sich im Verschenken vermehrt?


Unterstützende Düfte
Segnente: Benzoe, Johanniskraut, Lavendel, Myrrhe, Weihrauch


AUGUST

der Monat des Sammelns

 

Auch der August hat seinen Namen von einem römischen Kaiser: Augustus, der 1. römische Kaiser.

 

Die Natur zeigt sich in ihrer vollen Pracht. Deshalb stehen die ersten beiden Wochen im August ganz im Zeichen der Natur. Pflanzen, Blüten, Blumen und Bäume. All das, was uns Mutter Natur nun bereitstellt, bildet den Grundstein für viele Hilfs- und Heilmittel, die wir das ganze Jahr über verwenden.

Tees, Tinkturen und Öle sowie Räuchermischungen zur Unterstützung von Ritualen, als auch Gewürze, Kräuter, Beeren und Früchte um unsere Speisen und unseren Alltag zu bereichern.

 

So lasst uns besonders in diesem Monat raus in die Natur gehen, die Vielfalt der Natur bestaunen und bezaubernden Düfte wahrnehmen und voller Dankbarkeit und Ehrfurcht das Geschenk der Natur annehmen.

 

Wie schon im letzten Beitrag ist eines der wichtigen Jahreskreisfeste das Schnitterfest am 31.07./01.08. Es erinnert uns daran, dass wir ein Teil vom Ganzen sind und uns glücklich schätzen können, genug zu Essen zu haben und Wachstum miterleben zu dürfen – sowohl weltlich, als auch spirituell.

 

In der Mitte des Monats befindet sich ein weiter wichtiger Feiertag, um die gesammelten, magischen Zutaten aus der Natur zu segnen (im katholischen das Marienfest „Maria Himmelfahrt), am 15. August die Kräuterweihe.

 

Unterstützende Düfte

Bergamotte, Grapefruit, Limette, Mandarine, Clementine, Orange, Zitrone


JULI
der Monat der Fülle


Der Juli war ursprünglich der 5. Monat im römischen Kalender und wurde Quintilis genannt. Mit dem Namen Juli, als Geburtsmonat von Julius Cäsar, wurde ihm ein kalendarisches Denkmal gesetzt.


Der Juli als Monat der Fülle. Die Pflanzen stehen in Saft und Kraft Einige Dinge beginnen zu reifen, einige sind schon zu ernten. Alles ist in Fülle da: Licht, Sonne, Blumen, Kräuter, Wachstum und Lebensfreude.
„Aus dem Vollen schöpfen“. Die Lebensbatterie auftanken. Mit Lebensfreude und Liebe das Leben genießen.


Energetisch war der Mai der Monat des Werbens, der Juni die Zeit der Verbindlichkeiten und der Juli ist nun der Monat des Genusses.


Rituale die den Wohlstand und den Reichtum, innerlich und äußerlich, anziehen,
sind in diesem Monat begünstigt. Sowie Wunschzauber für inneren Fülle, Zuversicht,
Vertrauen und Herzensziele.

 

Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Bergamotte, Wermut, Rose. Spezielle
Wetterpflanzen zum Räuchern sind Beifuß, Johanniskraut, Wetterkerze.

JUNI

der Monat der Weiblichkeit, Geburt und tiefen Verbundenheit.

 

Juni ist der 1. Sommermonat und hat seinen Name von der römischen Göttin Juno.

 

In diesem Monat geht es um die tiefere Verbindlichkeit der Liebe.
Hochzeit, Familiengründungen, Schutz der Partnerschaft sind besondere Rituale in diesem Monat. Es ist ein positiver, lebendiger, lichtvoller Monat.


Eines der vier Sonnenfeste findet am 21.06. statt – Johanni – die Sommersonnenwende. Der längste Tag und die kürzeste Nacht. Die Symbolik dieses besonderen Festes: Knospen sind erblüht und befruchtet. Der Samen für das Kommende ist gelegt.


In das Sommerwendfeier geworfene Wünsche und Opfergaben begünstigen eine
gute Ernte auch im übertragenen Sinne.


Persönliche Fragen zu Johanni
– was ist in mir zum Erblühen gekommen?
– Erkenne ich die tiefe Verbundenheit zu mir selbst und meinem Partner/Partnerin durch die Liebe?


Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Limette,Rose, Salbei, Zitrone


MAI

der Monat der Fruchtbarkeit und Liebe.


Seinen Name hat er der römischen Göttin Maia zu verdanken, die mit der Göttin Bona Dea assoziiert wird und für Fruchtbarkeit und Liebe steht.
Der Name „Wonnemonat“ ist auf Karl den Großen zurückzuführen, der mit seiner altdeutschen Bezeichnung „wunnimanot“ = Weidemonat eigentlich aussagen wollte, dass in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide getrieben wird. Mit Wonne hat die heutige Bedeutung nichts zu tun. Da sich dieses Missverständnis durch die Verknüpfung mit Sinnlichkeit und körperlicher Wonne tief im Volksglauben verankert hat, finde ich, dass diese Bezeichnung sehr gut zu diesem lebenssprühenden Monat passt.


Liebe, Beziehungen, Sexualität, Fruchtbarkeit sind Thema, die zum Zauber des Monats Mai gehören. Die Natur sprüht von dieser Energie – Wachstum als Reife für die eigene Verwirklichung.

 

Die Themen in diesem Monat sind:
– lasse die Vielfalt deiner Gefühle fließen und erlebe sie
– Wie gehst du mit deiner eigenen Sexualität um?
– Liebe – Selbstliebe – Nächstenliebe: Wie lebst du deine Liebe aus?
– Was in dir will gelebt werden? Welche Entscheidung sind dafür nötig?

 

Im Mai gibt es viele Maienfeste, Mairitte sowie das Aufstellen von Maibäumen, die als Brauchtum schon auf länger existierende Feste rund um den Frühling basieren.


Feiertage:
– Pfingsten Mai/Juni
– Muttertag: 2. Sonntag im Mai – Um die Rolle der Frau als Mutter zu würdigen

 

Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Salbei, Muskatellersalbei, Zitrone, Ylang-Ylang

 

Für diesen Monate zeige ich dir keine Yoga-Übung, sondern ermutige dich, deine Selbstliebe, Lebensfreude und deine Erothik über das Tanzen auszudrücken - ganz ohne Vorgabe, sondern aus deinem inneren Empfinden heraus - Habe viel Spaß und Freude mit dir :)


APRIL

Der Monat der Lebensfreude und der Kraft

 

Der Namensgeber für den Monat April ist nicht ganz geklärt. Es gibt mehrere Theorien:
– vom lat. „aperire“ = öffnen (Das Öffnen der Knospen im Frühling)
– vom lat. „aperius“ = sonnig
– der griechischen Göttin Aphrodite gewidmet. Göttin der Liebe


Auch im antiken Rom wurde der 1. April der Göttin der Liebe, Schönheit, Fruchtbarkeit und Sinnlichkeit gewidmet. In den ersten Aprilnächten wurde das ausschweifende Fest „Veneralia“ gefeiert, dass der Göttin Venus gewidmet war. Dieser Monat eignet sich für besondere Rituale, die deine Lebensfreude, dein Selbstbewusstsein unterstützen.


Die Themen in diesem Monat sind:
– Was ist nötig, um mehr Lebensfreude zu erleben?
– Wie kannst du dich selbst und dein Leben genießen?
– Was ermöglicht es dir, deine inneren Impulse wahrzunehmen und mehr zu
folgen?


Das wichtigste Fest des Christentum – Ostern – wird im März/April gefeiert. Auch ein bedeutendes Fest im Jahreskreis (zum Vollmond) wurde vor der Christianisierung bei uns vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert: Baltane, Ein freizügiges Fest der Lebensfreude und Fruchtbarkeit, mit ekstatischen Tänzen und Gesängen: „Frage nichts – Feiere dich pur!“


Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Benzoe, Muskatellersalbei, Rose, Rosmarin, Styrax


MÄRZ
Der Monat des Neubeginns


Der alte deutsch-germanische Name dieses Monats ist Lenz, Lenzing bzw. Märzen.
Seinen heutigen Namen verdankt er wahrscheinlich dem römischen Gott Mars. Er ist nicht nur Kriegsgott, sondern auch für die Fruchtbarkeit der Böden zuständig.
Seine Kraft und seine Durchsetzungsvermögen soll verwendet werden, um wichtige Vorhaben und persönliche Veränderung zu beginnen.


„Alles Neue macht der März“


Die Themen in diesem Monat sind:
– Ideen und Konzepte ins Leben rufen und nach außen gehen
– alte Muster durchbrechen
– Klarheit, Bewusstsein, innere Weisheit
– Zugang zur Inspiration zulassen


Ein besonderer Tag im Jahresrad ist die Frühling-Tag-und-Nacht-Gleiche Ostara. Nach der germanischen Frühlingsgöttin Ostara genannt. Ab diesen Tag sind die Tage länger, als die Nächte. Frühjahrsputz – alles steht in den Startlöchern und ist voller Tatendrang. Im Frühling
wird die Wiedergeburt der Natur aus dem Winterschlaf gefeiert.

 

Bei der Asanaabfolge geht es darum, in die eigene Kraft zu kommen, um die neuen Projekte zu starten. Die Projekte, die dir am Herzen liegen, deshalb ist die Verbindung mit deinem Herzraum der zentrale Fokus.

Deine Kraft, aus deinem Herzraum, um flexibel deine Vorhaben ins Leben zu rufen.

 


FEBRUAR

Der Reinigungmonat.


Dieser Monat verdankt wahrscheinlich seinen Namen dem großen römischen Reinigungsfest „Februa“. Dieses Fest soll die „Dämonen des Winters“ vertreiben.

 

Im Februar wird auch eines der vier Mondfeste gefeiert. Lichtmess (Imbolc) das große Weihe- und Reinigungfest. Ein Fest des Neubeginn nach der langen Winterzeit.

Die Themen in diesem Monat sind:
– Reinigung
– Platz schaffen für Neues
– Ideen, Kreativität


Fragen, die man sich stellen kann:
– Was will von mir gereinigt bzw. bereinigt werden?
– welche Talente/neue Themen möchten willkommen geheißen werden?
– Was soll weiter gestärkt werden?

Klärende und energetisierende Übungen

 

Klärende und energetisierende Übung - Schüttelübung -  Übung 1

Reinigende und energetisierende Übung - Kapalabathi - Übung 2

 


JANUAR

 

Der Monat Januar ist dem römischen Gott Janus gewidmet. Er ist der Gott mit den zwei Gesichtern.
Er kann in die Vergangenheit und in die Zukunft blicken. Er ist Gott es Anfangs und des Endes.
In diesem Monat geht es darum Vergangenes abzuschließen und Neues zu beginnen.


Was kannst du loslassen?
Was möchtest du ins Neue Jahr einladen?
Was darf noch bleiben?


Mit dieser Pranayamaübung kannst du aktiv neue Energie in dein System aufnehmen und aktiv
altes loslassen. Wiederhole diese Übung mehrmals in der Woche.