Yoga


JULI
der Monat der Fülle


Der Juli war ursprünglich der 5. Monat im römischen Kalender und wurde Quintilis genannt. Mit dem Namen Juli, als Geburtsmonat von Julius Cäsar, wurde ihm ein kalendarisches Denkmal gesetzt.


Der Juli als Monat der Fülle. Die Pflanzen stehen in Saft und Kraft Einige Dinge beginnen zu reifen, einige sind schon zu ernten. Alles ist in Fülle da: Licht, Sonne, Blumen, Kräuter, Wachstum und Lebensfreude.
„Aus dem Vollen schöpfen“. Die Lebensbatterie auftanken. Mit Lebensfreude und Liebe das Leben genießen.


Energetisch war der Mai der Monat des Werbens, der Juni die Zeit der Verbindlichkeiten und der Juli ist nun der Monat des Genusses.


Rituale die den Wohlstand und den Reichtum, innerlich und äußerlich, anziehen,
sind in diesem Monat begünstigt. Sowie Wunschzauber für inneren Fülle, Zuversicht,
Vertrauen und Herzensziele.

 

Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Bergamotte, Wermut, Rose. Spezielle
Wetterpflanzen zum Räuchern sind Beifuß, Johanniskraut, Wetterkerze.

JUNI

der Monat der Weiblichkeit, Geburt und tiefen Verbundenheit.

 

Juni ist der 1. Sommermonat und hat seinen Name von der römischen Göttin Juno.

 

In diesem Monat geht es um die tiefere Verbindlichkeit der Liebe.
Hochzeit, Familiengründungen, Schutz der Partnerschaft sind besondere Rituale in diesem Monat. Es ist ein positiver, lebendiger, lichtvoller Monat.


Eines der vier Sonnenfeste findet am 21.06. statt – Johanni – die Sommersonnenwende. Der längste Tag und die kürzeste Nacht. Die Symbolik dieses besonderen Festes: Knospen sind erblüht und befruchtet. Der Samen für das Kommende ist gelegt.


In das Sommerwendfeier geworfene Wünsche und Opfergaben begünstigen eine
gute Ernte auch im übertragenen Sinne.


Persönliche Fragen zu Johanni
– was ist in mir zum Erblühen gekommen?
– Erkenne ich die tiefe Verbundenheit zu mir selbst und meinem Partner/Partnerin durch die Liebe?


Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Limette,Rose, Salbei, Zitrone


MAI

der Monat der Fruchtbarkeit und Liebe.


Seinen Name hat er der römischen Göttin Maia zu verdanken, die mit der Göttin Bona Dea assoziiert wird und für Fruchtbarkeit und Liebe steht.
Der Name „Wonnemonat“ ist auf Karl den Großen zurückzuführen, der mit seiner altdeutschen Bezeichnung „wunnimanot“ = Weidemonat eigentlich aussagen wollte, dass in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide getrieben wird. Mit Wonne hat die heutige Bedeutung nichts zu tun. Da sich dieses Missverständnis durch die Verknüpfung mit Sinnlichkeit und körperlicher Wonne tief im Volksglauben verankert hat, finde ich, dass diese Bezeichnung sehr gut zu diesem lebenssprühenden Monat passt.


Liebe, Beziehungen, Sexualität, Fruchtbarkeit sind Thema, die zum Zauber des Monats Mai gehören. Die Natur sprüht von dieser Energie – Wachstum als Reife für die eigene Verwirklichung.

 

Die Themen in diesem Monat sind:
– lasse die Vielfalt deiner Gefühle fließen und erlebe sie
– Wie gehst du mit deiner eigenen Sexualität um?
– Liebe – Selbstliebe – Nächstenliebe: Wie lebst du deine Liebe aus?
– Was in dir will gelebt werden? Welche Entscheidung sind dafür nötig?

 

Im Mai gibt es viele Maienfeste, Mairitte sowie das Aufstellen von Maibäumen, die als Brauchtum schon auf länger existierende Feste rund um den Frühling basieren.


Feiertage:
– Pfingsten Mai/Juni
– Muttertag: 2. Sonntag im Mai – Um die Rolle der Frau als Mutter zu würdigen

 

Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Salbei, Muskatellersalbei, Zitrone, Ylang-Ylang

 

Für diesen Monate zeige ich dir keine Yoga-Übung, sondern ermutige dich, deine Selbstliebe, Lebensfreude und deine Erothik über das Tanzen auszudrücken - ganz ohne Vorgabe, sondern aus deinem inneren Empfinden heraus - Habe viel Spaß und Freude mit dir :)


APRIL

Der Monat der Lebensfreude und der Kraft

 

Der Namensgeber für den Monat April ist nicht ganz geklärt. Es gibt mehrere Theorien:
– vom lat. „aperire“ = öffnen (Das Öffnen der Knospen im Frühling)
– vom lat. „aperius“ = sonnig
– der griechischen Göttin Aphrodite gewidmet. Göttin der Liebe


Auch im antiken Rom wurde der 1. April der Göttin der Liebe, Schönheit, Fruchtbarkeit und Sinnlichkeit gewidmet. In den ersten Aprilnächten wurde das ausschweifende Fest „Veneralia“ gefeiert, dass der Göttin Venus gewidmet war. Dieser Monat eignet sich für besondere Rituale, die deine Lebensfreude, dein Selbstbewusstsein unterstützen.


Die Themen in diesem Monat sind:
– Was ist nötig, um mehr Lebensfreude zu erleben?
– Wie kannst du dich selbst und dein Leben genießen?
– Was ermöglicht es dir, deine inneren Impulse wahrzunehmen und mehr zu
folgen?


Das wichtigste Fest des Christentum – Ostern – wird im März/April gefeiert. Auch ein bedeutendes Fest im Jahreskreis (zum Vollmond) wurde vor der Christianisierung bei uns vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert: Baltane, Ein freizügiges Fest der Lebensfreude und Fruchtbarkeit, mit ekstatischen Tänzen und Gesängen: „Frage nichts – Feiere dich pur!“


Unterstützende Düfte in dieser Zeit sind Benzoe, Muskatellersalbei, Rose, Rosmarin, Styrax


MÄRZ
Der Monat des Neubeginns


Der alte deutsch-germanische Name dieses Monats ist Lenz, Lenzing bzw. Märzen.
Seinen heutigen Namen verdankt er wahrscheinlich dem römischen Gott Mars. Er ist nicht nur Kriegsgott, sondern auch für die Fruchtbarkeit der Böden zuständig.
Seine Kraft und seine Durchsetzungsvermögen soll verwendet werden, um wichtige Vorhaben und persönliche Veränderung zu beginnen.


„Alles Neue macht der März“


Die Themen in diesem Monat sind:
– Ideen und Konzepte ins Leben rufen und nach außen gehen
– alte Muster durchbrechen
– Klarheit, Bewusstsein, innere Weisheit
– Zugang zur Inspiration zulassen


Ein besonderer Tag im Jahresrad ist die Frühling-Tag-und-Nacht-Gleiche Ostara. Nach der germanischen Frühlingsgöttin Ostara genannt. Ab diesen Tag sind die Tage länger, als die Nächte. Frühjahrsputz – alles steht in den Startlöchern und ist voller Tatendrang. Im Frühling
wird die Wiedergeburt der Natur aus dem Winterschlaf gefeiert.

 

Bei der Asanaabfolge geht es darum, in die eigene Kraft zu kommen, um die neuen Projekte zu starten. Die Projekte, die dir am Herzen liegen, deshalb ist die Verbindung mit deinem Herzraum der zentrale Fokus.

Deine Kraft, aus deinem Herzraum, um flexibel deine Vorhaben ins Leben zu rufen.

 


FEBRUAR

Der Reinigungmonat.


Dieser Monat verdankt wahrscheinlich seinen Namen dem großen römischen Reinigungsfest „Februa“. Dieses Fest soll die „Dämonen des Winters“ vertreiben.

 

Im Februar wird auch eines der vier Mondfeste gefeiert. Lichtmess (Imbolc) das große Weihe- und Reinigungfest. Ein Fest des Neubeginn nach der langen Winterzeit.

Die Themen in diesem Monat sind:
– Reinigung
– Platz schaffen für Neues
– Ideen, Kreativität


Fragen, die man sich stellen kann:
– Was will von mir gereinigt bzw. bereinigt werden?
– welche Talente/neue Themen möchten willkommen geheißen werden?
– Was soll weiter gestärkt werden?

Klärende und energetisierende Übungen

 

Klärende und energetisierende Übung - Schüttelübung -  Übung 1

Reinigende und energetisierende Übung - Kapalabathi - Übung 2

 


JANUAR

 

Der Monat Januar ist dem römischen Gott Janus gewidmet. Er ist der Gott mit den zwei Gesichtern.
Er kann in die Vergangenheit und in die Zukunft blicken. Er ist Gott es Anfangs und des Endes.
In diesem Monat geht es darum Vergangenes abzuschließen und Neues zu beginnen.


Was kannst du loslassen?
Was möchtest du ins Neue Jahr einladen?
Was darf noch bleiben?


Mit dieser Pranayamaübung kannst du aktiv neue Energie in dein System aufnehmen und aktiv
altes loslassen. Wiederhole diese Übung mehrmals in der Woche.